„Hungrig nach Gespräch“ -16.06.18 Leipzig

Bei einem spannendem Gesprächs-Spiel konnten am 16. Juni 2018 wildfremde Mensch auf dem Augustusplatz ins Gespräch kommen und so auf niedrigschwellige Art und Weise demokratisches Handeln einüben.

„Das Gespräch zwischen zwei Menschen ist die kleinste Zelle der Demokratie“, meint Anna Kaleri von Lauter Leise e.V., die das Erzählspiel zusammen mit der Leipziger Künstlerin Ute Puder entwickelt hat.

Wir freuen uns das wir diese Veranstaltung im Rahmen des Tages der Offenen Gesellschaft unterstützen konnen.

„Die Grenze ist das Problem“ – Leipzig 21.November 2017

Am 21.11.17 versammelten sich auf dem kleinen Willy-Brandt-Platz einige Menschen um sich mit den  direkt vom europäische Grenzregime Betroffenen solidarisch auszutauschen.

Bei ziemlich starken Regen wurden Redebeiträge gehalten, und Musik gehört. Beim offenem Mikrofon kamen einige der jungen Geflüchtete aus den verschiedenen nordafrikanischen Ländern zu Wort und berichteten von ihrer Lage und dem Umgang mit dem Leben in der Illegalität.

Anschließend wurde das Thema durch eine Theater-Performance künstlerisch aufgearbeitet.

Wir freuen uns das wir diese wichtige Veranstaltung unterstützen konnten.

Der Flyer der Veranstaltung:

Am Dienstag, den 21. November, wollen wir mit einer Kundgebung auf die
Auswirkungen des europäischen Grenzregimes auf die Gesellschaften in
verschiedenen afrikanischen Ländern und hier in Deutschland aufmerksam
machen. "Wir", das sind auch junge Menschen aus Kamerun, Gambia,
Marokko, Tunesien und anderen Ländern, denen ein Bleiberecht
systematisch abgesprochen wird.

Vor rund 30 Jahren haben Menschen in Leipzig protestiert – für den Fall
der Mauer und offene Grenzen. Heute verläuft eine stark bewachte Grenze
um Europa herum - die Gewalt, die von diesem Natodraht verursacht wird,
ist längst auch innerhalb der europäischen Gesellschaften spürbar.

Die Kriminalisierung beginnt, wenn wir nachts im Dunkeln unsere Heimat
verlassen, um auf die andere Seite des Mittelmeers zu kommen. Entgegen
unserer Träume und Vorstellungen erwarten uns dort Illegalität und
Diskriminierung. Wir sind von Abschiebung bedroht und haben keine
Möglichkeit, ein legales Arbeitsverhältnis einzugehen, obwohl viele von
uns eine Ausbildung oder  ein Studium haben. Dies führt zu einer sehr
prekären Situation und einer extremen Perspektivlosigkeit.
   
In der Illegalität ist unser Alltag geprägt von Überlebenskämpfen,
Gewalt und Konfrontation mit der Polizei bis hin zu Inhaftierungen. Auch radikale Ideologien profitieren genau von dieser verzweifelten und
wütenden Atmosphäre.
 
Diese Situation war nicht schon immer so. Bevor die Grenzen Europas
dicht gemacht wurden, gab es Bewegung zwischen den Kontinenten. Diese
Bewegungsfreiheit symbolisierten auch die Fähren, die täglich zwischen
Tunis und Palermo fuhren und nicht nur von Tourist*innen aus Europa,
sondern auch von Menschen aus afrikanischen Ländern genutzt wurden. 

Uns eine Perspektive zu geben, ist ein wichtiger Schritt hin zu einer
friedlicheren und solidarischeren globalen Gesellschaft. Die Öffnung der Grenzen und das Recht auf Bewegungsfreiheit für alle wirkt nicht nur Konflikten, Hass und Gewalt entgegen, sondern ist auch wichtig für die Entwicklung unserer Länder! Eine offene Grenze heißt Hin und Zurück!
Kein Mensch ist illegal! Für ein allgemeines Recht auf Migration!

Wir laden euch ein, mit uns zu reflektieren und zu demonstrieren – mit
Musik, Performance, offenen Mikrophonen und Gesprächen.

21. November 2017 // 16:00 // Im Park gegenüber vom Hauptbahnhof Leipzig
 
Initiiert von
Menschen, die auf unterschiedlichen Seiten des europäischen Grenzzauns
geboren sind und heute gemeinsam in Leipzig leben. In Kooperation mit
Afrique-Europe-Interact.

Bildquelle: @Volk11elf

„Für ein Recht auf saubere Luft“ -15.05.17 Leipzig

Auf dem Lindenauer Markt, Leipzig fand am 15.Mai 2017 eine Kundgebung „Gegen dicke Luft in Leipzig“ statt. Die Sächsischen Grünen sowie die Deutsche Umwelthilfe (DUH)  und Rückmarsdorfer Initiative „Mit uns ist kein Kies zu machen“ präsentierten ihre Positionen zum Thema  Luftverschmutzung.

Wir freuen uns, dass wir diese Veranstaltung unterstützen konnten.

Bild-Quelle: http://www.mobiles-sachsen.de/aktuelles/artikel/bericht-zur-veranstaltung-f/

„Wir wollen ein Stadt für alle“ – Leipzig 21.05.16

Wir freuen uns, das wir am 21. Mai 2016 die Demonstration „Stoppt Entmietung“ in Leipzig unterstützen konnten.

Das Netzwerk Leipzig Stadt für alle hat zu der Demo vom Neuen Rathaus zur Jahnallee 14 auf gerufen. Dort kämpfen Mieter*innen gegen ihrer Gängelung durch ihre Hausverwaltung. Diese möchte das Haus Entmieten und anschließend Luxus-Sanieren.

Über 300 Menschen hatten an der Versammlung teilgenommen.

Aufruf der Veranstalter*innen: